Fossile Brennstoffe | Gibt es auf der Erde genug Erdöl, Kohle und Erdgas?
Fossile Brennstoffe

Fossile Brennstoffe

Die Antwort ist nein, es gibt nicht genug. Erdöl, Kohle und Erdgas sind uralte Energieträger. Und wir verbrauchen sie viel, viel schneller als sie brauchten, um zu entstehen und sich insgesamt anzusammeln.

Erdöl, Kohle und Erdgas haben nämlich eines gemeinsam: Sie alle haben Millionen Jahre alte Sonnenenergie gespeichert. Wir bezeichnen sie als fossile Brennstoffe.

Die fossilen Brennstoffe sind aus Plankton, Pflanzen und Tieren entstanden, die vor über 50 Millionen Jahren im Meer und an Land lebten.

Und sie wuchsen durch die Energie der Sonne. Und durch die Energie wurden neue Zellen gebildet, indem aus dem CO2 (das ist Kohlenstoffdioxid) in der Luft Kohlenstoff gebunden wurde.

Als die vorgeschichtlichen Tiere und Pflanzen starben, nahmen sie ihren Kohlenstoff mit ins Grab. Jahr für Jahr häuften sich mehr an und in einem langsamen Prozess wurden diese toten Überbleibsel zu Erdöl, Kohle und Erdgas umgewandelt.

Wenn wir diese fossilen Brennstoffe heute verbrennen, wird ihre gebundene Sonnenenergie zurückgewonnen. Gleichzeitig entwickeln sich aus dem Kohlenstoff, den die Natur Millionen von Jahren gebunden hatte, große Mengen CO2.

Und wir können den Traum aufgeben, neue Erdöl-, Kohle- und Erdgasspeicher aufzubauen. In der Zwischenzeit würden wir selbst zu vorgeschichtlichen Artefakten werden.

Kohlenstoff

Kohlenstoff bewegt sich immerzu zwischen den Pflanzen, Tieren und der Luft, wo er besonders als Kohlenstoffdioxid (CO2) vorkommt.

Pflanzen nehmen Kohlenstoff aus dem CO2 der Luft auf, um zu wachsen.

Tiere fressen Pflanzen. Sie verbrauchen den Kohlenstoff der Pflanzen zum Wachsen und als Energiequelle für ihre Muskeln. Einen Teil des Kohlenstoffs atmen die Tiere als CO2 aus.
Wenn Tiere und Pflanzen sterben, wird ein Teil ihres Kohlenstoffs zu Nährstoffen in der Erde umgewandelt. Ein anderer Teil des Kohlenstoffs wird zu CO2, wenn Pilze zum Beispiel einen umgefallenen Baum zersetzen.

Der Kohlenstoff bewegt sich aber nicht nur zwischen der Luft und lebenden Organismen, sondern auch zwischen Meeren, Seen, Flüssen und dem Boden. Diese „Reise“ des Kohlenstoffs nennt man „Kohlenstoffkreislauf“.

Das CO2 von Tier und Mensch und die von Pflanzen verbrauchte CO2-Menge waren immer gut im Gleichgewicht. Aber seit wir Menschen begonnen haben, fossile Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und Erdgas zu benutzen, ist dieses Gleichgewicht aus den Fugen geraten.

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Andre Bliv Klog

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